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Band 1: Bibliographie mit einem Vorwort von Klaus Blahak Erstausgabe 1976, 211 Seiten 20,00 EUR (D)/ 35,10 CHF/ 22,60 EUR (A) ISBN 3-935596-91-X Die Romane, Erzählungen, Theaterstücke und Essays von Klaus Mann führten lange eine Randexistenz in der deutschen Literatur. Das Interesse an Klaus Mann stieg erst an, als trotz gerichtlichen Verbots der Roman "Mephisto" 1980 neu aufgelegt wurde. Mit der hier vorliegenden umfassenden Bibliographie fixiert der erste Band der "Klaus-Mann-Schriftenreihe" jedoch den Forschungsstand über Klaus Mann im Jahr 1976, also lange bevor eine neue Generation von LiteraturwissenschaftlerInnen den Autor gleichsam neu entdeckte. So hat diese Bibliographie die neuere Klaus-Mann-Forschung geprägt. Die weiteren Bände der Schriftenreihe haben die Ergebnisse dieser Forschungen aber auch aufgenommen und diese Bibliographie in den Anmerkungen kontinuierlich fortgeschrieben. |
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Band 2: Unordnung und früher Ruhm (1906 - 1927) Erstausgabe 1977, 204 Seiten 24,00 EUR (D)/ 42,10 CHF/ 24,65 (A) ISBN 3-935596-92-8 Mit neunzehn Jahren hat Klaus Mann sein erstes Buch veröffentlicht: die Erzählungen "Vor dem Leben". Es folgten der Roman "Der fromme Tanz" und die Erzählung "Kindernovelle", die Theaterstücke "Anja und Esther" und "Revue zu Vieren" und der Essayband "Heute und morgen". "Unordnung und früher Ruhm", der zweite Band der "Klaus-Mann-Schriftenreihe", umfaßt die Jahre 1906 bis 1927 im Leben des Autors. Er beschreibt seine Kindheit und Jugend, die Situation im Elternhaus und den Aufbruch, sich von der als "Greise" titulierten Elterngeneration abzusetzen, nach dem Desaster des Ersten Weltkriegs mit Verve das "Coming-out", das Recht der Jugend einzufordern. |
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Band 3: Vor der Sintflut (1927 - 1933) Erstausgabe 1979, 256 Seiten 28,00 EUR (D)/ 49,00 CHF/ 28,80 EUR (A) ISBN 3-935596-93-6 1927 brechen Klaus und Erika Mann zu ihrer ersten großen Weltreise auf: buchstäblich "Rundherum". In seinem Roman "Alexander" legt Klaus Mann seine Interpretation des bekannten Mythos von jugendlicher Macht und Utopie vor. Mit "Kind dieser Zeit" legt er 1932 seine erste Autobiographie vor und veröffentlicht im gleichen Jahr "Treffpunkt im Unendlichen", das aufregende Bild einer "verlorenen Generation" am Vorabend des Nationalsozialismus. "Vor der Sintflut", der dritte Band der "Klaus-Mann-Schriftenreihe", umfaßt die Jahre 1927 bis 1933. Er beschreibt die Entwicklung vom "Sturm und Drang" zum erwachsenen Romancier, der sich einerseits in den Bann seiner Drogenerfahrung begibt und andererseits bereit ist, politische Verantwortung zu übernehmen. |
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Band 4: Repräsentant des Exils (1933 - 1937)
Band 4.1: Sammlung der Kräfte (1933 - 1934) Erstausgabe 1992, 389 Seiten 44,00 EUR (D)/ 76,00 CHF/ 45,20 EUR (A) ISBN 3-935596-94-4 Klaus Mann gehörte zu jenen, die sehr schnell begriffen haben, was die Machtübertragung an die Nationalsozialisten bedeutete. Er ging ins Exil und tat das ihm Mögliche, die nun in Europa und Amerika zerstreuten Autoren der Emigration zusammenzuhalten, die ganz unterschiedlich eingestellten Persönlichkeiten im antifaschistischen Kampf zu einen. "Repräsentant des Exils" heißt der vierte Band der "Klaus-Mann-Schriftenreihe" über die Jahre seines europäischen Exils. Der erste Teil umfaßt die Jahre 1933 und 1934. Es geht u.a. um seinen Konflikt mit dem "im Reich" gebliebenen Gottfried Benn, um die Gründung der Zeitschrift "Die Sammlung" und den ersten Roman des Exils: "Flucht in den Norden" |
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Band 4: Repräsentant des Exils (1933 - 1937)
Band 4.2: Im Zeichen der Volksfront (1934 - 1937) Neuerscheinung Frühjahr 2006 72,00 EUR (D)/ 121,00 CHF/ 74,00 EUR (A) ISBN 3-935596-95-2 Alle Hoffnungen, daß die Herrschaft des Nationalsozialismus eine vorübergehende Erscheinung sei, hatten sich zerschlagen. In Paris treffen sich 1935 Schriftsteller aus aller Welt, um ihre Möglichkeiten zur "Verteidigung der Kultur" zu erörtern, und nach langem Zögern bekennt sich auch Thomas Mann zur Emigration. "Im Zeichen der Volksfront" heißt der zweite Teil des vierten Bands der "Klaus-Mann-Schriftenreihe" über die Jahre 1935 bis 1937. Er erzählt von der Formierung der Volksfront, aber auch vom Scheitern der "Sammlung" und von übermächtigen Depressionen. Es geht außerdem um das Tschaikowsky-Portrait "Symphonie Pathetique", um den für die Geschichte der Klaus-Mann-Rezeption zentralen Roman "Mephisto" und die traurig-bittere Erzählung "Vergittertes Fenster" über König Ludwig II. von Bayern. |
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Band 5: Trauma Amerika (1937 - 1942) Erstausgabe 1986, 493 Seiten 52,00 EUR (D)/ 89,00 CHF/ 43,50 EUR (A) ISBN 3-935596-96-0 "Escape to Life" nannten Erika und Klaus Mann ihre Bestandaufnahme der "deutschen Kultur im Exil". Es war die erste Publikation der beiden in den Vereinigten Staaten und in englischer Sprache. "Hoffnung Amerika", wie für so viele Auswanderer seit Mitte des 19. Jahrhunderts? Amerika wurde zur letzten Zuflucht Klaus Manns, als sich die Situation in den europäischen Exilländern zuspitzte und die Gefahr eines Kriegs wuchs. Die Politik des Appeasements ließ aus der Hoffnung jedoch das "Trauma Amerika" werden - so der Titel des fünften Bands der "Klaus-Mann-Schriftenreihe" über die Jahre 1937 bis 1942. Klaus Mann wurde als ‹Kommunist› und ‹pervers› denunziert und vom FBI bespitzelt, die Bemühungen des früheren Pazifisten um die Aufnahme in die US-Armee blieben lange erfolglos. Klaus Mann schrieb in diesen Jahren das große Exilepos "Der Vulkan", scheiterte ein zweites Mal mit dem Versuch einer Zeitschrift, "Decision". In Amerika erschienen auch seine zweite große Autobiographie, "The Turning Point", und "André Gide and the Crisis of Modern Thought". |
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Band 6: Der Tod in Cannes (1943 - 1949) Erstausgabe 1996, 815 Seiten 78,00 EUR (D)/ 131,00 CHF/ 80,20 EUR (A) ISBN 3-935596-97-9 Klaus Mann kämpfte als Soldat der US-Armee gegen das nationalsozialistische Deutschland. Im Februar 1944 betrat er wieder europäischen Boden. Doch was war gewonnen, als der Krieg vorbei war? Zwölf Jahre lang hatte Klaus Mann seine Energie in die Einheitsfront gegen den Nationalsozialismus gesteckt, hatte für einen "humanistischen Sozialismus" gestritten, der Freiheit, Demokratie und Gerechtigkeit verbindet. Doch der Sieg über Nazi-Deutschland ist für ihn mit zwei deprimierenden Erfahrungen verbunden: Die Allianz gegen Hitler zerbricht in zwei politische Lager, und neue Konflikte, kalte und heiße Kriege überall in der Welt, sind programmiert. Und in Deutschland gilt der Exilant nichts, seine Bücher und seine Stimme sind nicht gefragt. Unter dem Titel "Der Tod in Cannes" beschreibt der sechste Band der "Klaus-Mann-Schriftenreihe" die Jahre 1943 bis zum Freitod des Autors am 21. Mai 1949. |
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Alle sechs Bände können unter der ISBN 3-935596-98-7
zum Paketpreis in Höhe von EUR 280,00 bezogen werden.
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Rechtzeitig zum 100. Geburtstag Klaus Manns wurde ein Werk abgeschlossen, das hohen Respekt verdient: Fredric Krolls Klaus-Mann-Schriftenreihe. Diese 1976 begonnene Arbeit rekonstruiert auf über 3000 Seiten akribisch das Leben und Schreiben Klaus Manns, beinahe von Tag zu Tag. Krolls Bände sind die unerlässliche Basis aller künftigen Klaus-Mann-Forschung, auch wenn man sich bei der Lektüre gelegentlich ein kritischeres Urteil über den Helden wünscht.
(Uwe Naumann in Die Zeit, 16. November 2006)
Eine lohnende Lektüre auch deshalb, weil der Antinazi Klaus Mann hier nochmals als jener Individualist erkennbar wird, der sich im Unterschied zu anderen Kollegen nie vom Stalinismus instrumentalisieren ließ.
(Marko Martin über den Band 4.2 in Männer aktuell 10/2006)
Wer es ganz genau wissen will in Sachen Klaus Mann - Leben und Werk, dem sei die bei Männerschwarm erschienene sechsbändige Klaus-Mann-Schriftenreihe empfohlen.
(Adam August/September 2006)
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